“System-Designing” – die Entwicklung und Implementierung von Konflikt-managementsystemen in Unternehmen und Organisationen ist eine weitere Facette der Wirtschaftsmediation, die in den USA schon länger etabliert ist. Als “Systemdesigner” werden Berater bezeichnet, die Mediation und Organisationsentwicklung verbinden.

Auch in Deutschland ist die Diskussion um den Aufbau von innerbetrieblichen Konflikt-managementsystemen (KMS) in einem deutlichen Wandel zu begriffen. Sie entwächst ihren Kinderschuhen. In den ersten Jahren war es noch vor allem darum gegangen, in Unternehmen ein stehendes Mediationsangebot aufzubauen, also einen möglichst sinnreichen Mechanismus zu schaffen, der die Konflikte im Unternehmen zu den Mediatoren transportiert, und im Umfeld dieses Mechanismus zusätzliche Beratungs-ressourcen für Konflikte bereitzustellen. Dieser Blick ist in Bewegung geraten und macht einer stärker systemischen Ausrichtung Platz.

Um diese Erfahrungen aufzunehmen und unter europäischen Bedingungen weiter zu entwickeln, wurde die Gesellschaft für Systemdesign gegründet.

Träger der Tätigkeit der Gesellschaft (Veranstalter der Konferenzen etc.) sind jeweils die einzelnen Institute.